Constraints

So erzeugen und verwenden Sie Gültigkeitsbedingungen

Wenn auf einem Eintragstyp (z.B. Leistungen, Adressen etc.) eine bestimmte Bedingung erfüllt werden muss, damit der Eintrag gültig wird, kann dafür ein sogenannter Constraint, eine Gültigkeitsbedingung, erstellt werden.

Um einen Constraint zu erstellen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Öffnen Sie in Vertec den Ordner Einstellungen.
  2. Navigieren Sie zum Ordner Customizing > Constraints und wählen Sie Neu > Constraint.
  3. Es erscheint folgende Erfassungsmaske:
    constraint.png
Klasse
Die Klasse muss eine gültige Klasse in Vertec sein, z.B. Projekt oder Leistung. Klassennamen werden immer mit grossem Anfangsbuchstaben geschrieben.
OCL Expression
Hier muss eine OCL Expression angegeben werden, die einen Wahr/Falsch-Wert (Boolean) zurückgibt. Die Expression, die auf dem Objekt ausgewertet wird, muss True ergeben, damit das Objekt gültig ist. Die OCL Expression kann maximal 1000 Zeichen umfassen.
Fehlermeldung
Diese Meldung erscheint, wenn die ausgewertete OCL Expression False zurück gibt, die Bedingung also nicht erfüllt ist. Halten Sie die Meldung kurz, aber aussagekräftig.
Aktiv
Geben Sie hier an, ob der Constraint aktuell ausgewertet werden soll oder nicht.

Achtung auf die Performance

Constraints können zu erheblichen Performanceproblemen führen, wenn die Expression nicht sorgfältig gewählt ist. Auf jeden Fall muss verhindert werden, dass dadurch Objekte geladen werden müssen (z.B. alle Projekte, um zu vergleichen, ob ein Projektcode schon existiert), sonst werden diese Objekte bei jedem Zugriff geladen, was die Performance erheblich verzögern kann. Achten Sie beim Verfassen eines Constraints darauf, nur persistente Attribute des eigenen Objektes abzufragen, keine berechneten Datenfelder (Derived Attributes) und keine Associations.

Möchten Sie Dinge prüfen, für welche das nicht ausreicht, sollten Sie dafür nicht Constraints, sondern z.B. Event-Scripts einsetzen.

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