Neue Produkte von appGenerics: Vertriebspartner stellt Features vor

Vertec-Vertriebspartner appGenerics hat sich auf die Einführung und bedarfsgerechte Anpassung von Vertec spezialisiert. Im Interview mit Vertec-Deutschland Geschäftsführer Tobias Wielki stellt Frank Hauptlorenz jetzt weitere von ihm entwickelte neue Features vor und verrät, worauf julitec-Kunden beim Systemwechsel zu Vertec unbedingt achten sollten.

Frank, kürzlich haben wir uns über den Vertec Mail Connector und den Mail Monkey unterhalten, die Vertec um spannende Funktionalitäten erweitern. Was mir nun auf eurer Webseite auffällt und worüber ich heute mehr erfahren möchte ist, dass appGenerics sich auf die Ablösung von julitec(Classic)-Installationen und deren Migration zu Vertec spezialisiert hat. Wie kam es dazu?

Frank Hauptlorenz: julitec hat Ende 2018 seine Kunden informiert, dass julitec CRM Classic Verträge zu Ende 2018 auslaufen und die Weiterentwicklung der Software eingestellt wird. Damit einhergehend haben die Kunden auch keinen Anspruch mehr auf Support für julitec CRM Classic / julitec Webaccess Software. Viele Kunden von julitec, die aktuell noch damit arbeiten, suchen nach alternativen Systemen, die ihre Anforderungen abdecken.

Und da passt Vertec gut?

Frank Hauptlorenz: Wer Vertec zum ersten Mal nutzt, wird sofort die Ähnlichkeiten beider Systeme bemerken. Dennoch sind es zwei unterschiedliche Systeme mit unterschiedlichem Fokus. Aber Vertec kann aufgrund der enormen Flexibilität sehr viele Anforderungen abdecken. Durch Parametrisierung einige sogar besser. Manche Dinge werden vielleicht etwas anders gelöst, einige wenige sind nicht abbildbar. Aber hier kann man häufig viel mit Customizing lösen.

Hast du dafür konkrete Beispiele?

Frank Hauptlorenz: Ja klar. Vertec ist ein integriertes CRM- und ERP-System für Dienstleister. Kundenkontaktmanagement, die Erfassung von Leistungen und Spesen, das Controlling und die Fakturierung stehen im Vordergrund. Artikel lassen sich in Vertec projektbezogen verkaufen und auch controllen. Warenwirtschaft und Lagerhaltung sind aus Vertec-Sicht „out of scope“. Uns ist es aber gelungen in Vertec eine Konfiguration zu parametrisieren, die für ehemalige julitec-Kunden das Verhalten von Angeboten beziehungsweise Aufträgen vollständig in Vertec nachbildet. Diese individuellen Anpassungen bleiben auch nach Updates bestehen.

Interessant. Wie nennt ihr dieses Feature und was kann es genau?

Frank Hauptlorenz: Es ist ein Auftragsmodul, wir nennen es „VertecAUFTRAG“ und es bietet folgende Möglichkeiten:

  • Daten können vollständig aus julitecCRM (Classic) übernommen werden
  • Artikel, Preise, Lagerorte und Lagerbuchungen können verwaltet werden
  • Es gibt Angebote, Aufträge, Lieferungen mit Auftragspositionen
  • Alle Auftragsarten lassen sich über ein Vorgänger-/Nachfolger-System weiterführen und nachvollziehen
  • Die Rechnungen lassen sich in Vertec-Rechnungen überführen, wodurch alle Vertec-Schnittstellen (z.B. DATEV) vollständig genutzt werden können

Damit ist die Schwelle zum Wechsel sehr niedrig. Was tut ihr als Spezialisten auf dem Bereich noch, um den Umstieg von julitec zu Vertec zu erleichtern?

Frank Hauptlorenz: Für die Datenübernahme aus julitecCRM haben wir unser eigenes Importverfahren entwickelt, den „julitecMigrator“. Er importiert nahezu alle Daten aus julitecCRM. Zusätzlich legt er automatisch nicht in Vertec vorhandene Datenstrukturen wie Adresskategorien, Adresshauptkategorien oder Projektbeteiligte an. In Kombination mit unserem Vertec-Modul „VertecAUFTRAG“ kann der Funktionsumfang von julitecCRM so in Vertec nahezu vollständig nachgebildet werden. Damit sind die Geschäftsprozesse zukunftssicher.

Gibt es denn auch etwas, worauf die ehemaligen julitec-Kunden verzichten müssten?

Frank Hauptlorenz: Ja, an den Rändern gibt es das immer, egal welche Standard Software man einführt. Vertec hat eine andere Philosophie was die E-Mail- und Kalender-Integration angeht. Denn seit Vertec 5.8 hat Vertec den integrierten Kalender abgeschafft, da sich nahezu alle Vertec-Kunden über Outlook organisieren. Bei vielen julitec-Kunden ist das anders. Mit Office 365 lässt sich das aber lösen. Mails können im CRM abgelegt werden. Kunden oder Projekte kann Vertec im Zusammenspiel mit Outlook problemlos zuordnen. Sogar Termine werden in den Outlook-Kalender übertragen.

Was bestimmt auch viele interessiert: Was ist denn konkret besser nach dem Umstieg auf Vertec? Wo liegt der Kernnutzen für ehemalige julitec-Kunden?

Frank Hauptlorenz: Die julitec-Kunden kommen von einem „End of life“ Produkt weg, haben einen zuverlässigen Support. Denn Vertec wird kontinuierlich weiterentwickelt. So kommt mit dem nächsten Release ein neues BI-Tool auf den Markt, andere spannende Themen stehen bei Vertec schon auf der Roadmap. Außerdem haben die ehemaligen julitec-Kunden ein releasefähiges und zukunftssicheres CRM- und ERP-System, das mit ihren Anforderungen mitwachsen kann. Zu guter Letzt kommt es auch auf den Implementierungspartner an. Wir von appGenerics kennen beide Welten sehr gut. Denn nicht nur die Software, auch der Partner, mit dem die Kunden einen solchen Umstieg durchführen, ist ein Erfolgsfaktor.

Super, das hat für mich Hand und Fuß. Habt ihr da noch mehr geplant in Zukunft?

Frank Hauptlorenz: Abseits der julitec-Welt denken wir darüber nach, ein eigenes kleines Dokumentenmanagementsystem mit Volltextsuche als Standardlösung für Vertec zu entwickeln und auch an der Cloud-fähigen Bereitstellung von Aktivitäten und Adressen nach Outlook bzw. Exchange über Office 365 sind wir dran. Aber der Tag hat leider nur 24 Stunden…

Man sieht, ihr seid wirklich aktiv und setzt viele spannende Ideen um. Danke dir für das Gespräch.

Tobias Wielki

Blogartikel verfasst von

Tobias Wielki

Geschäftsführer Vertec GmbH Deutschland

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