Constraints

Produktlinien: Expert
Module: Leistung & CRM
Erstellt: 28.05.2003, Änderung:
Abschnitt Performance eingefügt
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Wenn auf einem Eintragstyp (z.B. Leistungen, Adressen etc.) eine bestimmte Bedingung erfüllt werden muss, damit der Eintrag gültig wird, kann dafür ein sogenannter Constraint, eine Gültigkeitsbedingung, erstellt werden.

Um einen Constraint zu erstellen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Öffnen Sie in Vertec den Ordner Einstellungen.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Unterordner Constraints und wählen Sie Neu > Constraint.
  3. Es erscheint folgende Erfassungsmaske:
    constraint.png
KlasseDie Klasse muss eine gültige Klasse in Vertec sein, z.B. Projekt oder Leistung. Klassennamen werden immer mit grossem Anfangsbuchstaben geschrieben.
OCL-ExpressionHier muss eine OCL-Expression angegeben werden, die einen Wahr/Falsch-Wert (Boolean) zurückgibt. Die OCL-Expression kann maximal 1000 Zeichen umfassen.
FehlermeldungDiese Meldung erscheint, wenn die Bedingung nicht erfüllt ist. Halten Sie die Meldung kurz, aber aussagekräftig.
AktivGeben Sie hier an, ob der Constraint aktuell berücksichtigt werden soll oder nicht.

Achtung auf die Performance

Constraints können zu erheblichen Performanceproblemen führen, wenn die Expression nicht sorgfältig gewählt ist. Auf jeden Fall muss verhindert werden, dass dadurch Objekte geladen werden müssen (z.B. alle Projekte, um zu vergleichen, ob ein Projektcode schon existiert), sonst werden diese Objekte bei jedem Zugriff geladen, was die Performance erheblich verzögern kann. Achten Sie beim Verfassen eines Constraints darauf, nur Attribute des eigenen Objektes abzufragen. Dies sind die Objekte, welche im OCL Editor blau erscheinen:

Die grünen Member sollten hier nicht verwendet werden. Möchten Sie Dinge prüfen, für welche das nicht ausreicht, sollten Sie dafür nicht Constraints, sondern z.B. Eventscripts einsetzen.