Seit dem Vertec-Update funktioniert die Kaffeemaschine nicht mehr

Patricia Amsler | 20.05.2016 0 Kommentare

Muss mein Unternehmen jetzt auf Vertec 6.0 updaten?

Nein, Sie müssen nicht sofort zur neuen Version wechseln. Vertec 5.8 und auch ältere Versionen funktionieren nach wie vor problemlos. Vertec 6.0 bietet aber viele Vorteile, die ein baldiges Update rechtfertigen – insbesondere auch eine neue Benutzeroberfläche. Zudem wird ein Update aufwändiger, wenn man auf den Release weiterer Versionen wartet und das Update dann eine oder mehrere Versionen überspringen soll.

Soll man das Update testen, bevor man es durchführt?

Unsere neuen Versionen sind rückwärtskompatibel, sodass beim Update keine grundsätzlichen Schwierigkeiten zu erwarten sind. Ob das Einrichten einer Testumgebung dennoch sinnvoll ist, hängt stark vom konkreten Fall ab, den wir mit jedem unserer Kunden gerne individuell anschauen. Viele unserer Kunden – vor allem kleinere und mittlere Unternehmen – haben bereits ohne Testumgebung zu Vertec 6.0 gewechselt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann (besonders bei Installationen mit Firebird) rasch und einfach eine Testumgebung einrichten. So können einzelne Nutzer den Zugriff auf die eigene Datenbank vor dem Update testen und dabei die Desktop App und ggf. auch die Classic App ausprobieren.

Gibt es Alternativen zu einer Testumgebung?

Bei einigen Kunden haben wir uns für ein Update ohne Testumgebung entschieden, den Nutzern zunächst aber nur die Classic App zur Verfügung gestellt. Die Desktop App stand nur einzelnen Power-Usern zur Verfügung, die sich mit den neuen  Funktionen vertraut machten und bei Unklarheiten bei uns nachfragten. So kennen sich einige Nutzer schon mit Vertec 6.0 aus, wenn der neue Release in einem zweiten Schritt flächendeckend eingesetzt wird.

Brauchen wir die Web App?

Mit der Web App steht Vertec 6.0 auf Wunsch über all und immer zur Verfügung. Die Nachfrage nach Mobilität steigt ständig und wird auch Unternehmen erreichen, die bisher nur lokal arbeiteten. Falls auch Ihre Mitarbeiter von ausserhalb auf Vertec zugreifen möchten, empfehlen wir, die Web App im Zuge des Updates ebenfalls einzuführen. Möglich ist der Zugang von aussen am einfachsten über den für Wartungskunden kostenlosen Webaccess. Wichtig sind dabei – wie immer beim mobilen  Arbeiten – sehr starke Passwörter bzw. Passwort-Vorgaben.

Was ist mit der neuen Benutzeroberfläche?

Zur neuen Benutzeroberfläche haben wir bisher ausgesprochen positive Rückmeldungen, aber kaum Rückfragen erhalten. Das freut uns und zeigt, dass der Release auch hier ein Erfolg ist. Wenn sich unsere Kunden erst einmal mit der neuen Umgebung vertraut gemacht haben und dann im Detail die Funktionen und Anpassungsmöglichkeiten von Vertec 6.0 ausprobieren möchten, werden sicher auch hier vermehrt Fragen auftreten, die wir gerne beantworten.

Was ist mit den Clients?

Wir empfehlen, beim Wechsel zu Vertec 6.0 ein vollständiges Client Setup durchzuführen. Dasselbe gilt für spätere Updates. Wer darauf verzichten möchte, kann in der Regel aber auch ohne Client-Setup mit Vertec 6.0 arbeiten. Falls die Vertec Addins eingesetzt werden, kann man diese z.B. auch per Batch-File verteilen bzw. updaten.

Warum ging kurz nach dem Vertec Update die Kaffeemaschine kaputt?

Wahrscheinlich weil sie schon ziemlich alt war. Mit dem Update hatte das aber nichts zu tun, auch wenn vielleicht dieser  Eindruck entstand. Das gilt übrigens auch für manche Fragen und Schwierigkeiten mit Vertec. Der neugierige oder kritische Blick auf die neue Version schärft die Wahrnehmung, und dabei kommen manchmal auch Fragen zutage, die man sich auch schon bei der Vertec 5.8 hätte stellen können. Nicht alles, was Ihnen an Vertec nun auffällt, liegt also zwingend am neuen Release. Natürlich helfen wir Ihnen auch in solchen Fällen gerne weiter.

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