Das Vertec.ini - File

In der Konfigurationsdatei Vertec.ini befinden sich alle Angaben, die Vertec beim Start benötigt. Es wird im Verzeichnis, in dem sich das ausgeführte Vertec.exe befindet, nach einem Vertec.ini gesucht.

Datenbank Sections

Standard-Datenbank [Database]

Firebird

Standardmässig verwendet Vertec beim Start den Abschnitt namens [Database] im Vertec.ini File.

[Database]
ServerName = MYSERVER:C:\Programme\Vertec\DB\Vertec.fdb
User Name = SYSDBA
Password = US-sKTkfL96pWV+Z
Servername Identifiziert den Server und die Datenbank.
User Name Identifikation für den Datenbankserver.
Password Verschlüsseltes Passwort für die Identifikation am Datenbankserver, zusammen mit dem User Name. Um das Passwort verschlüsselt hier einzutragen, verwenden Sie bitte das Vertec DB-Tool.

    Microsoft SQL-Server

    [Database]
    Provider = SQLOLEDB
    Data Source = MYSERVER
    Initial Catalog = vertec
    User ID = Vertecuser
    Password = UDQsK8owKnIwIF+Z
    Provider SQLOLEDB Treiber. Der Treiber wird vom Vertec Setup nicht installiert, er ist Bestandteil von MDAC (Microsoft Data Access Components) bzw. dem SQL Server Client Setup.
    Data Source dies ist der Servername (oder auch IP Adresse) des SQL Servers.

    Falls es auf einem Server mehrere SQL-Server-Instanzen gibt, muss der Instanzname angefügt werden:

    Data Source = MYSERVER\Instanzname

    Initial Catalog Name der Datenbank auf dem SQL-Server
    User ID Identifikation für den Datenbankserver.
    Password Verschlüsseltes Passwort für die Identifikation am Datenbankserver, zusammen mit dem User Name. Um das Passwort verschlüsselt hier einzutragen, verwenden Sie bitte das Vertec DB-Tool.
    Persist Security Info Ein SQL-Parameter, der für den Betrieb von Vertec nicht nötig ist. Falls dieser Parameter in Ihrer Konfiguration noch vorhanden ist, können Sie ihn löschen.
    Auto Translate Ein SQL-Parameter, der für den Betrieb von Vertec nicht nötig ist. Falls dieser Parameter in Ihrer Konfiguration noch vorhanden ist, können Sie ihn löschen.

    Weitere Datenbanken, z.B. [DemoDB]

    Es können alternative Datenbank Abschnitte angegeben werden. Dies ermöglicht es, mit derselben Vertec Installation verschiedene Datenbanken zu unterstützen. Für jede dieser Datenbankverbindungen muss ein eigener Abschnitt erzeugt werden, der jeweils einen eigenen Namen erhält.

    [DemoDB]
    ServerName = MYSERVER:C:\Programme\Vertec\DB\VertecDemo.fdb
    User Name = SYSDBA
    Password = US-sKTkfL96pWV+Z

    Der Aufruf einer alternativen Datenbank erfolgt über den Parameter /DB. Alle Angaben über das Aufrufen einer alternativen Datenbank finden Sie hier.

    Instanz-Name zur Kennzeichnung von Test-Installationen

    Ab Vertec 5.7 kann jede Datenbank-Sektion einen Wert namens InstanceName enthalten. Auf der Vertec Oberfläche wird dies dann entsprechend angezeigt. Beispiel:

    [TestDB]
    InstanceName=TEST
    ServerName=SERVER01:C:\Programme\Vertec\VertecTest.fdb
    ...

    Dies wird in der Classic App im Titel des Vertec Fensters angezeigt:

    In der Desktop App wird es in der Preview des Taskbar-Icons angezeigt:

    Für den Zugriff via OCL gibt es dafür das Attribut namens TimSession.InstanceName.

    Service Sections

    Der Vertec Service stellt die Notif Datenaktualisierung und die XML Schnittstelle zur Verfügung (sowie bis auf weiteres die Altsysteme iPhone App und Classic Weberfassung).

    Jede dieser Anwendungen wird im Vertec.ini-File als eigene Section konfiguriert. Nach Anpassungen von Sections muss der Service neu gestartet werden, damit die Änderungen übernommen werden.

    Notif Datenaktualisierung [Notif]

    [Notif] ist die Sektion für die automatische Datenaktualisierung. Falls der Notif Abschnitt im Vertec.ini nicht existiert (oder umbenannt ist), ist Notif ausgeschaltet.

    [Notif]
    Host = 192.168.1.100
    Port = 8091
    PollInterval = 30000
    Host Netzwerkadresse des Servers, auf dem der Vertec Service läuft.
    Port TCP Port des Notif Servers. Standardwert: Port=8091
    PollInterval Zeitintervall für Clientanfragen an den Notif Server in Millisekunden. Standardwert: PollInterval=30000 (entspricht 30 Sekunden). Anmerkung: Werte unter 1000 sind nicht sinnvoll und können zu Problemen führen. Auch Werte zwischen zwischen 1000 und 10000 sollten nur für spezielle Tests gewählt werden. Für den laufenden Betrieb sollten Werte ab 10000 gewählt werden.

    XML Server Section [XMLServer]

    [XMLServer] ist die Bezeichnung der Section für die XML Schnittstelle.

    [XMLServer]
    Server Port = 8090
    Session Timeout = 60
    Server Port Gibt den Port für den XML Server an. Standardwert: 8090.
    Session Timeout Zeit in Minuten, nach welcher eine Session abläuft und der Benutzer sich neu anmelden muss. Standardwert: 60.

    XML Server als Teil des Webservers

    Mit Vertec Version 5.7 wurde der XML Server umgestellt und ist Teil des Webservers. Das bedeutet, dass der XML Server in der Konfigurationsdatei Vertec.ini in eine bestehende Webserver Section eingebunden werden kann, via entsprechende Applikationsangabe. Beispiel:

    [Webserver]
    Server Port=8095
    Apps=/ webserver.webgui.WebGui, /xml webserver.XmlServer.XmlServer

    macht einen Webserver auf Port 8095, mit Weberfassung auf / und einem XML-Server auf /xml.

    Die [XMLServer] Section wird wie bisher behandelt.

    Classic Weberfassung [Webserver]

    [Webserver] ist die Standard-Section für die Classic Weberfassung. Um den Betrieb von verschiedenen Sites auf eigenen Ports zu ermöglichen, kann es ab Version 5.5.0.78 im Vertec.ini mehrere [Webserver] Abschnitte haben. Jeder Abschnitt, dessen Name mit [Webserver] beginnt, wird als Webserver eingerichtet.

    [WebServer]
    Server Port = 8095
    DBSection = DemoDB
    Session Timeout = 60
    Apps = / webserver.webgui.WebGui
    Server Port Gibt den Port für den Webserver an. Standardwert: 8095.
    DBSection Wenn über's Web nicht auf die Standard-Datenbank, sondern auf eine andere zugegriffen werden soll, können Sie die entsprechende Datenbank hier angeben. Der Begriff muss einem der Datenbank Abschnitte im ini-File entsprechen (siehe Abschnitt Weitere Datenbanken).

    Anmerkung: diesen Parameter gibt es nur in der Webserver-Section [WebServer]. Er kann in anderen Sections nicht verwendet werden.

    Session Timeout Zeit in Minuten, nach welcher eine Session abläuft und der Benutzer sich neu anmelden muss. Standardwert: 60.
    Apps Angabe des Pfads und des Applikationsobjektes. Pfad (/) und Applikation (webserver.webgui.WebGui) sind durch Leerzeichen getrennt. Gross-/Kleinschreibung beachten!
    DebugLog Die Zeile

    DebugLog=Logname.log

    erstellt ein Logfile für den Vertec-Dienst unter C:\ProgramData\Vertec-Installationsverzeichnisname\Log.

    iPhone App [WebserverMobile]

    [WebserverMobile] ist die Standardsection für die iPhone App.

    [WebServerMobile]
    Server Port = 8096
    Session Timeout = 60
    Apps = / webserver.Mobile.Mobile
    Server Port Gibt den Port für die iPhone App an. Standardwert: 8096.
    Sesson Timeout Zeit in Minuten, nach welcher eine Session abläuft und der Benutzer sich neu anmelden muss. Standardwert: 60.
    Apps Angabe des Pfads und des Applikationsobjektes. Pfad (/) und Applikation (webserver.Mobile.Mobile) sind durch Leerzeichen getrennt. Gross-/Kleinschreibung beachten!

    Mehrere Webserver auf verschiedenen Ports

    Standardmässig gibt es für die verschiedenen Webserver jeweils eigene Sections mit der entsprechenden App und verschiedenen Ports. Das Beispiel zeigt die Konfiguration einer Vertec.ini-Datei für den Betrieb der Classic Weberfassung und der iPhoneApp über verschiedene Ports:

    [Webserver]
    Server Port=8095
    Session Timeout=60
    Apps=/ webserver.webgui.WebGui
    [WebServerMobile]
    Server Port=8096
    Session Timeout=60
    Apps=/ webserver.Mobile.Mobile

    Mehrere Webserver auf dem gleichen Port

    Es ist auch möglich, die beiden Webserver über den gleichen Port laufen zu lassen. In diesem Fall müssen die verschiedenen Applikationsobjekte auf verschiedene Pfade installiert werden.

    Das Beispiel zeigt die Konfiguration einer Vertec.ini-Datei für den Betrieb der Classic Weberfassung und der iPhoneApp über den gleichen Port (8095):

    In zwei Sections

    [Webserver]
    Server Port=8095
    Session Timeout=60
    Apps=/ webserver.webgui.WebGui
    [WebServerMobile]
    Server Port=8095
    Session Timeout=60
    Apps=/m webserver.Mobile.Mobile

    In einer Section

    [Webserver]
    Server Port=8095
    Session Timeout=60
    Apps=/ webserver.webgui.WebGui, /m webserver.Mobile.Mobile

    Installiert auf / die Weboberfläche (Webgui) für die Weberfassung und unter /m die iPhone App.

    SSH Tunnels in Webservern

    Ab Version 5.5.0.78 kann der Webserver Prozess einen SSH Tunnel zu einem Webserver im Internet aufbauen.Für die [Webserver] bzw. die [WebserverMobile] Section gibt es dazu die folgenden Konfigurationsoptionen:

    [WebserverMobile]
    SSH Remotehost = ssh.vertec-mobile.com
    SSH Remoteport=
    SSH User=
    SSH Password=

    SSH Remotehost: Die URL des Vertec Webaccess Servers, z.B. ssh.vertec-mobile.com.

    SSH Remoteport: Die Portnummer auf dem Webaccess Server.

    SSH User: Der Username für den Webaccess Server.

    SSH Password: Das Passwort für den Webaccess Server.

    Als Localhost und Localport werden die IP / Port Konfiguration des Webservers verwendet. Beim Start des Webservers wird ein SSH Tunnel mit Remote Port forwarding eingerichtet.

    Beim Betrieb des iPhone via Vertec Webaccess werden Ihnen diese Angaben von Vertec AG angegeben.

    Cloud Server Sections

    [CloudServer]

    [CloudServer]
    Server Address=demo6.vertec-mobile.com
    Server Port=8081
    Management Port=8082
    SSH Remotehost=ssh.vertec-mobile.com
    SSH Remoteport=12345
    SSH User=vtc1849
    SSH Password=1TMDFDgTR2D2XWV+Z
    EinstellungDefaultBedeutungErforderlich
    Server Address ""

    Die Adresse des Servers (z.B. 192.168.1.1 oder demo6.vertec-mobile.com) ohne Port - wird hauptsächlich dazu verwendet um von einer Vertec URL (vertec://...) die Web URL (http(s)://...) zu berechnen (siehe ‎Navigation in Vertec). Die Logik ist wie folgt implementiert:

    • Falls Server Address bereits einen Port enthält, keinen mehr hinzufügen.
    • Falls Server Address keinen Port enthält und der SSH Remote Host Parameter gesetzt ist, ebenfalls keinen Port hinzufügen.
    • In allen anderen Fällen Port gegebenenfalls hinzufügen (falls nicht Standard-Port).
    Ja
    Server Port 0 Der Port, auf welchem der HTTP Server zu erreichen ist. Bei aktivem HTTPS dient der HTTP Server als Weiterleitung an den Secure Server Port. Wenn der Server Port nicht gesetzt ist aber ein Secure Server Port wird kein HTTP Server gestartet. Ja
    Secure Server Port 0 HTTPS: Der Port auf welchem der HTTPS Server zu erreichen ist (https:// ist ein muss in der url...). 0 = Deaktiviert Für SSL/TLS
    Management Port 0 Der Port auf welchem der Management Server zu erreichen ist (siehe Cloud Server). 0 = Deaktiviert Nein
    HSTS Max Age 0 HTTPS: Ermöglicht HTTP Strict Transport Security und gibt die HSTS Policy max-age in Tagen an. Nein
    Token Lifetime 7 Gibt die Gültigkeitsdauer gespeicherter Token in Tagen an (Auto-Login). Bei einem Wert von 0 ist kein AutoLogin möglich. Siehe Login / aktueller Benutzer. Nein
    Certificate Name "Vertec-Autogenerated" HTTPS: Name (FriendlyName oder CommonName) des Zertifikates im Zertifikatsspeicher (Local Machine). Siehe ‎Cloud Server. Für SSL/TLS
    Trusted Certificate "" Hash eines gebundenen Zertifikats (siehe ‎Cloud Server) Nein
    Process Limit 0 Maximale Anzahl simultaner Sessions.

    Bei Werten > 60 kann eine spezielle Konfiguration der Windows-Installation erforderlich sein. Siehe Einstellungen für mehr als 60 Prozesse weiter unten.

    Der Standardwert ist 0. Das bedeutet, dass keine Limite gesetzt ist.

    Nein
    Process Pool Size 1 Anzahl der Idle Sessions, welche auf Vorrat gestartet werden.

    Meldet sich ein neuer Benutzer mit einem Cloud Client an, übernimmt er diese Session und es wird automatisch eine neue Idle Session gestartet. Dadurch ist der Start / Login Vorgang für den Client kürzer.

    Siehe auch Cloud Server Management Console.

    Nein
    Show Error Call Stack true Den Call Stack im Fehlerdialog anzeigen. Nein
    Excluded Protocols "" Komma-getrennte Liste von HTTP Transport-Protokollen, welche vom Server nicht angeboten werden sollen. Mögliche Werte sind WebSockets, ServerSentEvents, ForeverFrame, LongPolling. Nein
    SSH Remotehost "" Der Host für ​SSH Tunnel (ssh.vertec-mobile.com). Falls gesetzt, wird SSH Proxying Aktiviert. Ansonsten Deaktiviert. Für SSH
    SSH Remoteport 0 Der Port für ​SSH Tunnel. Muss gesetzt werden falls SSH Remotehost gesetzt. Für SSH
    SSH User "" Der User für ​SSH Tunnel. Muss gesetzt werden falls SSH Remotehost gesetzt. Für SSH
    SSH Password "" Der Passwort zum SSH User in verschlüsselter Form (Vertec Datenbank-Passwort-Verschlüs­selung). Muss gesetzt werden falls SSH Remotehost gesetzt. Für SSH

    Einstellungen für mehr als 60 Prozesse

    Das Windows Betriebssystem limitiert die Memory-Verwendung für Prozess-Benutzerobjekte, und dieses Limit ist verschieden für Desktop- und Service (nicht-Interaktive) Prozesse. Das Limit für nicht-interaktive Prozesse ist normalerweise tiefer als für Desktop-Prozesse, was dazu führen kann, dass von einem Service keine Prozesse mehr gestartet werden können, obwohl genügend Speicherplatz vorhanden wäre. Um dies zu umgehen, kann ein Windows Registry Eintrag angepasst werden. Dies kann entwender durch VertecDispatch.exe geschehen oder durch manuelle Anpassung direkt in der Registry:

    Starten Sie VertecDispatch.exe mit dem Parameter /setheapsize 2048, um einen Speicherplatz von 2048 KB oder mehr zu allozieren, wenn mehr als 60 Prozesse verarbeitet werden müssen (ansonsten reicht die Standardeinstellung von 768 KB).

    Alternativ dazu können Sie in der Registriy zu folgendem Eintrag navigieren:

    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\SubSystems\Windows

    Ein typischer Wert für diesen Registryeintrag sieht für Windows 2008 Server 64 bit wie folgt aus:

    %SystemRoot%\system32\csrss.exe ObjectDirectory=\Windows SharedSection=1024,20480,768 Windows=On SubSystemType=Windows ServerDll=basesrv,1 ServerDll=winsrv:UserServerDllInitialization,3 ServerDll=winsrv:ConServerDllInitialization,2 ServerDll=sxssrv,4 ProfileControl=Off MaxRequestThreads=16

    Bei SharedSection= folgen drei Zahlen, durch Komma getrennt. Der dritte dieser Werte, im Beispiel 768, ist der gesetzte Heapsize, also der reservierte Speicherplatz für nicht-interaktive Prozesse. Dieser Wert muss auf 2048 gesetzt werden, falls mehr als 60 Prozesse verarbeitet werden müssen.

    Der Server muss neu gestartet werden, damit die Änderung aktiv wird.

    [CloudApp]

    EinstellungDefaultBedeutungErforderlich
    Server http://localhost:8081 Server für die Verbindung. Falls kein Kommandozeilenargument /server und fehlender [CloudServer] Section.
    Auto Update false Hier kann eingestellt werden, ob die lokale Version der Cloud App automatisch auf die neuste Version auf dem Server aktualisiert wird. Nein
    Trusted Certificate "" Hash eines self-signed Zertifikates, welches akzeptiert werden soll (siehe ‎Cloud Server) Nein

    [Setup]

    Gewisse Setup-Optionen werden im Vertec.ini-File abgelegt.

    [Setup]
    Version = 530006
    WordAddin = Y
    OutlookAddin = Y
    ExplorerAddin = Y
    ClientSetup= Local
    Version Version des letzten Setups als Zahl 123344, wobei 1, 2, 3, und 4 die vier Teile der Versionsnummer sind (1.2.3.4).
    WordAddin Gibt an, ob das Word Addin zur Installation ausgewählt wurde. Wird bei der Update Installation und vom Client Setup berücksichtigt. Mögliche Werte: Y und N.
    OfficeAddin Gibt an, ob das Office Addin zur Installation ausgewählt wurde. Wird bei der Update Installation und vom Client Setup berücksichtigt. Mögliche Werte: Y und N.
    ExplorerAddin Gibt an, ob das Explorer Addin zur Installation ausgewählt wurde. Wird bei der Update Installation und vom Client Setup berücksichtigt. Mögliche Werte: Y und N.
    ClientSetup Für den Client Setup gibt es 2 Modi:
    • Local: Alle benötigten Files werden auf den Client Rechner kopiert und dort installiert.
    • Server: Die wesentlichen Files bleiben auf dem Server und es werden auf dem Client nur die Verknüpfungen angelegt (Addins und Protocol-Handler werden lokal abgelegt).

    Die lokale Client Installation hat folgende Vorteile:

    • Die Ladezeiten für die Apps sind kürzer, wenn sie lokal installiert sind
    • Der Protocol Handler, der benötigt wird, um die URL richtig aufzulösen, muss lokal installiert sein (siehe ‎3.4)
    • Weniger Probleme mit Sicherheitsfunktionen in Windows, welche Executables von ausserhalb des eigenen Computers blockieren oder als verdächtig taxieren
    • Der Client kann auch aus dem LAN rausgenommen werden und Vertec remote über VPN verwendet werden

    Die Standardeinstellung ist Local.

    [Log]

    In der Log-Section können gewisse Einstellungen des Vertec Logging übersteuert werden. Folgende Parameter stehen zur Verfügung:

    [Log]
    LogFileName=MeinLogfile.log
    DebugCategories=vertec.dmbtim, vertec.webgui, vertec.examplecategory
    ChangeLog=True
    SQLLogTable=True
    LogFileName Name des Logfiles. Wenn hier ein File angegeben wird, erfolgt das Logging in dieses File anstelle des Standard-Logfiles Vertec.log.

    Wird nur ein Filename angegeben, wird das File am gleichen Ort wie die Standard-Logfiles abgelegt. Falls ein ein Pfad davor steht, wird dieser berücksichtigt.

    Ein hier angegebenes Logfile wird im Gegensatz zum Standard-Logfile nicht bei jedem Starten von Vertec gelöscht, sondern die neuen Einträge angehängt.

    Falls in der Registry unter HKLM\SOFTWARE\Vertec\LogFileName ein Wert angegeben ist, hat dieser Vorrang. Siehe dazu den Abschnitt über Versionen vor Vertec 5.4 im Artikel Logging.

    DebugCategories

    Hier können Sie die Debug Kategorien definieren, für welche Sie Logeinträge des Levels 10 generieren wollen. Siehe dazu den Artikel über das Logging.

    Es gibt eine Vielzahl von eingebauten DebugCategories, um verschiedenste Vorgänge in Vertec zu loggen. Um die für Sie relevanten DebugCategories herauszufinden, wenden Sie sich bitte an Ihren Vertec Betreuer.

    Falls in der Registry unter HKLM\SOFTWARE\Vertec\DebugCategories ein Wert angegeben ist, hat dieser Vorrang. Siehe dazu den Abschnitt über Versionen vor Vertec 5.4 im Artikel Logging.

    ChangeLog ChangeLog=True bewirkt, dass sämtliche Änderungen an persistenten Objekten geloggt werden. Diese Option funktioniert nur in Verbindung mit SQL-Logging (SqlLogTable=True).
    SqlLogTable Mit SqlLogTable=True werden die Logeinträge in die Tabelle LOGDATA in der Datenbank geschrieben. So können alle Logeinträge aller Vertec-User zentral eingesehen und gespeichert werden.

    14.11.2005 | 07.10.2016: Beispiel bei CloudServer eingefügt.
    Produktlinien: Diverse
    Module: Leistung & CRM