Komplexe SAP-Projekte immer im Griff
Product Lifecylce Management (PLM) unterstützt Unternehmen dabei, alle über den Lebenszyklus eines Produkts anfallenden Daten einheitlich abzulegen und zu verwalten – von der Entwicklung und Konstruktion über die Lagerhaltung bis zum Vertrieb und Kundendienst. Indem unterschiedliche Applikationen unternehmensweit auf die gleichen Daten zugreifen, kann beispielsweise die Herstellung oder die Erbringung von Serviceleistungen bereits im Planungsstadium der Produkte optimiert werden.
Die in Bülach ansässige ProNovia ist als SAP Special Expertise Partner (SEP) mit derzeit rund 18 Mitarbeitenden auf die Implementierung und kundenspezifische Weiterentwicklung der PLM-Lösung des deutschen Standardsoftwareherstellers spezialisiert.
Anspruchsvolle Projekte selbstständig pflegen
Mit ihrer umfassenden Erfahrung auf verschiedenen Branchen sowie den ergänzend entwickelten eigenen Softwareprodukten unterstützt ProNovia Firmen bei der Einführung von SAP PLM wie auch bei der Integration von Systemen wie etwa CAD (Computer Aided Design) und DMS (Document Management System). Zu den Kunden des Bülacher Beratungsunternehmens zählen unter anderen Bühler, das Institut Straumann, RUAG, Rieter oder ABB Turbo Systems. Für einen IT-Dienstleister, der wie ProNovia im anspruchsvollen Projektgeschäft tätig ist, stellt eine konsolidierte Sicht auf alle relevanten Projekt-Informationen eine Grundvoraussetzung für den geschäftlichen Erfolg dar. Für die Leistungserfassung und -verbuchung, die Verrechnung von Spesen und anderen betrieblichen Auslagen sowie die Disponierung der personellen Ressourcen auf laufende und geplante Projekte setzt ProNovia seit Anfang Juli 2009 die Lösung von Vertec ein.
Über eine Standard-Schnittstelle ist diese mit der Finanzbuchhaltungslösung Sage 50 (Sesam) verbunden. «Mit Vertec können unsere Projektleiter ihre Projekte sehr selbstständig eröffnen und bis hin zur Fakturierung mühelos pflegen», erklärt Geschäftsführer Christian Gradolf. Auch sämtliche Ferien und Absenzen der Mitarbeitenden werden in Vertec verwaltet und kontrolliert.
Vertec-Testinstallation überzeugte
Vorgängig setzte ProNovia für die Leistungserfassung und -verbuchung eine selber entwickelte Software in Verbindung mit einer Access-Datenbank ein. Ein Mitarbeitender war für die Verwaltung dieser Kombination zuständig. Die Schnittstelle zur Finanzbuchhaltung musste manuell gepflegt werden. «Weil es sich dabei um eine Insellösung handelte, war ein sinnvoller weiterer Ausbau und eine integrierte Pflege der Kundenbeziehungen nicht möglich. Deshalb entschieden wir uns für die Anschaffung einer neuen Lösung für die Leistungserfassung», erinnert sich Gradolf.
Im Rahmen einer sorgfältigen Evaluation hat ProNovia verschiedene Produkte näher betrachtet. Intus Datadesign brachte schliesslich Vertec ins Spiel und führte eine Testinstallation durch. Die Verantwortlichen von ProNovia waren rasch vom Konzept von Vertec überzeugt: «Die Lösung deckt alle unsere Bedürfnisse ab und sie kann mit wenig Aufwand gemäss unseren spezifischen Anforderungen erweitert werden», so Gradolf.
Einfache Erweiterungen, umfassende Analysen
Eine solche Erweiterung stellt bei ProNovia etwa die Integration von Wartungsverträgen dar. Lizenzen oder Pauschalen für den Support werden wiederkehrend und kundenspezifisch fakturiert, zumeist im Rhythmus von drei Monaten, je nach dem aber auch jährlich. Mit Skripten konnte eine mengenbezogene Preisstaffelung definiert und nahtlos in den Verrechnungsprozess integriert werden. «Bei der Definitiondes Rabattierungssystem ermöglicht uns Vertec eine hohe Flexibilität», sagt Gradolf. Von den Mitarbeitenden, die als IT-Berater oft beim Kunden unterwegs sind, wird auch der Webzugriff auf die Leistungserfassung sehr geschätzt.
Auf der Stufe der Geschäftsleitung schliesslich sind vor allem die umfangreichen Benchmarking- und Analyse-Funktionen gefragt: «Vertec ermöglicht uns eine detaillierte Sicht auf Projekte und Mitarbeitende, Aufwände und Kosten», umschreibt Gradolf den konkreten Nutzen. Dank der durchgängigen Darstellung und Verknüpfung der Daten seien umfassende Auswertungen möglich.
Künftig auch Aquisition und Offertstellung
Mit Vertec verfügt ProNovia über eine Lösung, mit der sich auch künftige Anforderungen mühelos bewältigen lassen. Es existieren denn auch schon verschiedene Projekte für eine Weiterentwicklung: «Wir planen beispielsweise die verstärkte Nutzung von Aktivitäten im Sinne eines CRM, die Abbildung der Akquisitionsphase als zusätzliches Werkzeug für unsere Verkäufer sowie die Optimierung der Offertstellung», verrät Gradolf. Geprüft wird derzeit auch, die Leistungs-Software von Vertec den Mitarbeitenden in der deutschen Niederlassung von ProNovia zur Verfügung zu stellen.
«Mit Vertec haben unsere Mitarbeitenden ein einfaches, kompaktes Werkzeug erhalten, mit dem sich die für Dienstleistungsunternehmen zentralen Bereiche der Leistungs- und Projekterfassung äusserst benutzergerecht einrichten lassen», fasst Gradolf zusammen. «Wir sind für ein künftiges weiteres Wachstum bestens gerüstet.»


