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Neuinstallation von Vertec

So gehen Sie vor, wenn Sie das erste Mal Vertec installieren

Vertec wird als Client – Server Applikation installiert. Die Installation auf dem Server-Rechner umfasst dabei das Vertec Verzeichnis mit allen benötigten Programm- und Datenfiles sowie die Datenbank-Server Applikation (Firebird), falls Sie diese einsetzen wollen.

Auf den Client-Rechnern wird eine Vertec Client-Installation vorgenommen. Diese umfasst die Installation der Office-Addins und erstellt die Verknüpfungen zu den Programmfiles auf dem Server. Soll Vertec nur auf einem Rechner verwendet werden, so genügt eine Server-Installation auf diesem Rechner.

Ab Vertec Version 5.4 können die Clients auch ohne Client-Setup betrieben werden. Es sind dann allerdings einige Sachen zu beachten. Diese sind im Abschnitt Client-Installation von Vertec weiter unten beschrieben.

Auswahl MS SQL-Server

Falls Sie anstatt der mitgelieferten Open-Source Datenbank Firebird den Microsoft SQL-Server verwenden wollen, wählen Sie die Option Microsoft SQL-Server. Bitte beachten Sie, dass der Betrieb von Vertec auf MS SQL-Server kostenpflichtig ist und zusätzliche Konfigurationsschritte verlangt. Ausserdem muss eine MS SQL-Server Version von 2005 oder neuer eingesetzt werden.

In diesem Fall muss vorgängig die Vertec Datenbank manuell aufgesetzt werden. Bitte beachten Sie den Abschnitt Aufsetzen einer Vertec Datenbank auf SQL Server im Artikel über den Microsoft SQL-Server.

Server-Installation von Vertec

Die Vertec Server-Installation sollte in ein Verzeichnis erfolgen, welches im Netz freigegeben wird. Die Vertec Client Installation benötigt zum korrekten Ablauf Zugriff auf das Verzeichnis der Server-Installation.

Die Server-Installation muss lokal auf dem Server erfolgen. Legen Sie die Vertec CD auf dem Server ins CD-Laufwerk. Starten Sie zum Installieren von Vertec Server das Programm Setup.exe im Basisverzeichnis der Vertec CD und folgen Sie den Anweisungen des Programms.

Als nächstes werden Sie nach dem gewünschten Installationspfad für Vertec gefragt. Das Vertec Installationsverzeichnis sollte im Netzwerk freigegeben werden, damit die Client Rechner Zugriff auf die Programmfiles haben.

Wählen Sie dann die Komponenten aus, die Sie installieren wollen. Falls Sie anstatt der mitgelieferten Open-Source Datenbank Firebird den Microsoft SQL-Server verwenden wollen, wählen Sie die Option Microsoft SQL-Server.

Die Vertec Lizenzvereinbarungen, die als nächstes eingeblendet werden, müssen Sie bestätigen, um mit dem Setup fortfahren zu können.

Installation von Firebird

Bei Auswahl von Firebird als Datenbank-Server werden Sie nun nach dem Pfad für die Firebird Installation gefragt. Am besten übernehmen Sie den Vorschlag im Installationsdialog. Weiter wird der Firebird Open-Source Lizenzvertrag angezeigt, den Sie bestätigen müssen.

Als nächstes werden Sie nach den Login Informationen für den Datenbank Server gefragt. Geben Sie dort ein von Ihnen definiertes Passwort ein, welches als Master Passwort für die Datenbank verwendet wird. Falls Sie keine Änderungen an der Vorgabe vornehmen, wird ein von Vertec AG festgelegtes Standard-Passwort verwendet. Aus Sicherheitsgründen ist es empfehlenswert, ein eigenes Passwort anzugeben. Merken Sie sich das von Ihnen gewählte Passwort genau. Nur mit diesem Passwort ist später ein Zugriff auf die Datenbank möglich.

Installation von Vertec auf MS SQL-Server

Als nächstes werden Sie nach den Login Informationen für den Datenbank Server gefragt. Geben Sie dort bitte Login Name und Passwort für die Vertec Datenbank ein. Führen Sie die Installation zu Ende durch.

Starten Sie daraufhin Vertec mit dem Parameter /DC (Datenbank Convert Modus). Im folgenden Fenster sollten als Zieldatenbank bereits die Konfigurationsangaben stehen, welche während des Installationsprozesses in die Konfigurationsdatei Vertec.ini geschrieben wurden. Wählen Sie von den Checkboxen die Option Tabellen erstellen aus.

Die Option SQL verwenden muss eingeschaltet werden sowie DTS Datapump (MS-SQL). Das Passwort muss im dafür vorgesehenen Feld eingegeben werden.

Starten Sie den Vorgang. Im leeren Feld im Vertec Datenbank Converter unterhalb des Start Buttons sehen Sie das Protokoll der Erzeugung einer Vielzahl von Tabellen. Falls während des Vorgangs Fehlermeldungen erscheinen, notieren Sie sich diese und nehmen Sie mit Ihrem Vertec Betreuer Kontakt auf.

Wenn alle Aktionen abgelaufen sind, können Sie das Programm mit dem Button Schliessen beenden.

Freigabe von Ports beim Einsatz von Firewalls

Wenn man Vertec auf einem Server installiert, der auch für das interne Netz eine Firewall hat (so z.B. der Fall bei XP, Server 2003 sowie Server 2008), muss der Notif- sowie der Firebird Port 3050 (TCP) und allenfalls der XML-Port explizit freigeschaltet werden, damit das läuft. Dazu sollte man den Port und zusätzlich VertecServer.exe freischalten.

Die Information, was auf welchen Ports läuft, finden Sie im Vertec.ini Konfigurationsfile. Dieses befindet sich im Vertec Installationsverzeichnis.

Client-Installation von Vertec

Die Vertec Client-Installation installiert die gewählten Office-Addins und erstellt Verknüpfungen zu Programmen auf dem Server. Insbesondere werden keine Programmdateien lokal installiert. Dies hat den Vorteil, dass ein späteres Update von Vertec nur auf dem Server-Rechner durchgeführt werden muss.

Während der Server-Installation von Vertec wird im Unterverzeichnis ClientSetup auf dem Server eine Kopie des Setup.exe Programms abgelegt.

Zum Durchführen einer Client-Installation muss vom Client-Rechner der Zugriff auf das Installationsverzeichnis von Vertec auf dem Server gewährleistet sein. Richten Sie dazu eine Netzwerk-Freigabe des Vertec-Installationsverzeichnisses ein. Ausserdem müssen für die Installation lokale Admin-Rechte vorhanden sein.

Die Konfigurationsdatei Vertec.ini, zu finden in Ihrem Vertec Installationsverzeichnis, enthält einen Setup Abschnitt, der festlegt, ob die Add-Ins für Word, Outlook und Windows-Explorer auf dem Client installiert werden. Diese Grundeinstellung wird beim Server Setup festgelegt. Sie können diesen Abschnitt auch nachträglich anpassen, so dass der Client-Setup die Add-Ins automatisch installiert. Setzen Sie dazu den jeweiligen Wert auf Y (Ja) oder N (Nein). Beispiel:

[Setup]
WordAddin=Y
OutlookAddin=N
ExplorerAddin=Y

Öffnen Sie vom Client aus das Installationsverzeichnis von Vertec auf dem Server. Starten Sie aus dem Unterordner ClientSetup das Setup.exe Programm.

Für das Zielverzeichnis auf dem Client Rechner akzeptieren Sie am besten den Vorschlag des Setup Programms (C:\Programme\Vertec). Nach Abschluss des Setup-Programms sollte Vertec einsatzbereit sein. Das Programm kann nun über die im Start-Menü installierten Verknüpfungen gestartet werden.

Was der Client Setup im Hintergrund alles macht

Hier eine Auflistung der einzelnen Schritte, die vom Client-Setup durchgeführt werden:

Icons erstellen

  1. Desktop Icon (Link zur Vertec Applikation auf dem Server)
  2. Icon in Schnellstart-Leiste (Link zur Vertec Applikation auf dem Server – Nicht auf Windows 7)
  3. Windows Startmenü (Start > alle Programme > Vertec)
    1. Link zur Vertec Applikation auf dem Server
    2. Link zur Vertec Support Website (http://www.vertec.com/support)

Registry-Key erstellen

  1. Schlüsselpfad „HKey_KLM\Software\Vertec\Vertec“ erstellen
    1. Neuen Wert „InstallDir“ mit Typ „Zeichenfolge“ erstellen
    2. Wert = Pfad zum Vertec.exe auf dem Server

Addins installieren

Je nachdem was in der Serverinstallation ausgewählt wurde in den Komponenten (Siehe [Setup] Section im Vertec.ini. Dort sieht man welche Addins installiert werden bei den Clients).

  • Um die Addins zu installieren, gibt es Batch-Files, die von uns mitgeliefert werden und im Verzeichnis Vertec\Addins liegen.

Vertec COM registrieren

  • Vertec.exe ausführen mit Parameter /regserver

Uninstaller des alten Vertec Setups entfernen (Registry Eintrag löschen)

  • HKLM\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\Vertec

Betrieb ohne Client Setup

Grundsätzlich braucht es seit der Vertec Version 5.4 auf den Clients keinen Setup mehr, um Vertec aufstarten zu können. Wichtig ist der Client-Setup für die Installation der Addins und die Registrierung des Vertec COM-Servers.

Die Voraussetzung ist, dass Vertec (Version mindestens 5.4) ohne BDE betrieben wird.

Möchten Sie keinen Client-Setup durchführen, können Sie wie folgt vorgehen:

  • Starten Sie Vertec auf dem Client das erste Mal mit lokalen Admin-Rechten. Dadurch wird die Vertec COM-Server Registrierung durchgeführt.
  • Sollen die Vertec Office Addins (Word, Outlook und Windows-Explorer) auf dem Client verwendet werden, müssen diese lokal registriert werden. Doppelklicken Sie dafür vom Client aus die entsprechenden Batch-Dateien (.bat) im Unterordner Addins in Ihrem Vertec Installationsverzeichnis auf dem Server. Bitte beachten Sie, dass Sie dazu über ein freigegebenes Laufwerk und nicht über UNC auf den Server zugreifen, da die Batch-Files sonst nicht funktionieren.

Vertec mit einer Softwareverteilung auf die Clients installieren

Bei einer lokalen Client-Installation (die Programmdateien befinden sich auf dem Client Rechner) mittels Software-Verteilung müssen folgende Schritte durchgeführt werden:

  • Kopie aller auf dem Server vorhandenen Files, ausser:
    • VertecServer.exe
    • Ordner ClientSetup
    • Ordner DB,
    • Ordner webgui
  • Registrierung des Vertec COM Servers durch Aufstarten von Vertec.exe als Administrator mit dem Parameter /regserver /silent.
  • Registrierung der Vertec Office Addins durch Ausführen der gewünschten Batch-Dateien:
    • InstallExplorerAddin.bat
    • InstallWordAddin.bat
    • InstallOutlookAddin.bat

Starten von Vertec

Nach abgeschlossener Installation starten Sie Vertec über das Startmenü und die entsprechende Programmgruppe. Sie haben zwei Verknüpfungen im Startmenü zur Verfügung, die verschiedene Datenbanken verwenden:

  • Die Verknüpfung Vertec startet Vertec mit einer leeren Datenbank.
  • Die Demodatenbank Vertec (Demodatenbank) ist bereits mit einer Demo-Lizenz vorlizenziert. Die Lizenzierung erlaubt es Ihnen, in der Demodatenbank bis zu 100 neue Einträge zu erfassen.

In beiden Fällen lautet der Benutzername für die erste Anmeldung Administrator, ohne Passwort.

Nach dem Setup startet Vertec das erste Mal mit leerer Datenbank. Diese Version ist noch nicht lizenziert. Es erscheint der Initialisierungs-Assistent.

erstellt: 11.07.2002
geändert: 29.08.2011: Hinweis auf Firebird Port 3050.
Produktlinien: Easy, Standard, Expert
Module: Leistung & CRM
  

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